Warum es das gibt
Die meisten Analysewerkzeuge brauchen ein Zustimmungsbanner, weil sie etwas auf dem Gerät speichern, um Besucherinnen wiederzuerkennen. Lumenda tut das nicht — eine Website kann also messen, ohne vorher um Erlaubnis zu fragen.
Dieser Unterschied ist nicht kosmetisch. Ein Banner zählt nur jene, die zustimmen — oft eine Minderheit —, und die Zahlen darunter sind damit eine unvollständige und unberechenbare Stichprobe. Ohne Banner wird gezählt, wer da ist: gleichzeitig aussagekräftiger und zurückhaltender.
Was sichtbar wird
- Welche Seiten gelesen werden, wie oft und wie lange
- Woher die Leserinnen kommen — Suche, ein Link, ein Newsletter oder direkt
- Land und Region, Gerätetyp, Browser und Sprache
- Ob bestimmte Dinge passieren: ein Kontaktbutton gedrückt, eine Telefonnummer angetippt, ein Dokument geöffnet
- Ob jemand vom Artikel zur Anfrage gelangt — und wo der Weg abbricht
Was es bewusst nicht kann
- Jemandem von einer Website zur nächsten folgen
- Ein Profil bilden oder dieselbe Person über Wochen wiedererkennen
- Irgendwo eine Werbezielgruppe befüllen
Das sind keine Einstellungen, die wir abgedreht haben. Es wird nichts auf dem Gerät gespeichert und keine Kennung überdauert den Tag — die Daten dafür existieren schlicht nicht.
Wie es betrieben wird
Eine Instanz, auf einem Server in Deutschland, von uns betrieben. Jede Website ist getrennt: Klientinnen sehen ihre eigenen Zahlen und sonst nichts. Die Software ist Open Source unter MIT-Lizenz — was sie tut, lässt sich nachlesen statt glauben.
Was erfasst wird
Je Besuch: Browser, Betriebssystem, Gerätetyp, Bildschirmgröße, Sprache, Land, Region und Stadt. Je Seitenaufruf: Pfad, Seitentitel, verweisende Seite und Zeitpunkt. Keine IP-Adresse, keine Cookies, keine Abfragezeichenfolgen. Speicherdauer 365 Tage.